Basspro Records ist kein Label — es ist eine Haltung. Gegründet im Keller, gebaut für den Floor. Wir glauben an rohen Sound, an Maschinen die schwitzen und an Nächte die nicht enden wollen. Kein Hype, keine Trends. Nur Künstler die ihren eigenen Weg gehen — kompromisslos, präzise, laut. Sechs Stimmen. Ein Gedanke. Bass.
Little Piet ist das Wildcard im Basspro-Roster — und genau deshalb unverzichtbar. Sein Sound wächst organisch: warme Basslinien, die atmen wie lebende Dinge, hallende Vocals aus fernen Räumen, psychedelische Texturen, die sich über Stunden entfalten wie Pilzmyzel. Der Hamburger Produzent bringt eine seltene Wärme in den Underground und beweist Nacht für Nacht: Techno muss nicht kalt sein, um tief zu gehen. Sein Debütalbum auf Basspro gilt in der Szene als eines der persönlichsten Releases des Labels.
Belzebob beschwört seinen Sound mit obsessiver Geduld: glühende 303-Basslines, die sich endlos durch den Mix winden, percussive Strukturen, die Trance erzeugen ohne das Tempo zu verlieren. Der Düsseldorfer DJ und Produzent ist seit 2015 aktiv und gilt als Meister des hypnotischen Acid-Techno. Jeder seiner Sets ist ein langer, tiefer Sog — immer schwelend, nie explodierend, doch mit einer Wirkung, die noch Tage nachwirkt.
Heraus aus den Ruinen des Ruhrgebiets taucht Tekknobeast seit 2017 als eine der härtesten Stimmen im deutschsprachigen Underground auf. Sein Sound ist keine Einladung — er ist eine Warnung. Geschichtete Basslinien, die Betonwände zum Vibrieren bringen, metallische Percussion und eine brachiale Energie, die keine Pause kennt. Releases auf Basspro, Slammin' Recs und diversen Netlabels haben ihn zum unbestrittenen Anker des rohen Industrial-Techno gemacht. Live bedeutet Tekknobeast: volle Lautstärke, null Gnade.
Lucy ist wütend — und das hört man in jeder Sekunde ihres Sets. Ihre Musik verbindet die rohe Energie von EBM mit brutalem Rave-Ethos und dystopischen Klanglandschaften voller verzerrter Vocals und industrieller Texturen. Als eine der stärksten weiblichen Stimmen im Basspro-Roster setzt sie auf dem Floor klare Zeichen: Kein Glitter, kein Zucker, nur Druck und Haltung. Seit 2018 aktiv, prominent auf Festivals in DE, PL, NL und UK. Ihre EPs zählen zu den meistgespielten Releases des Labels.
Der Name ist Programm: Syntax 2001 codiert seinen Sound wie Algorithmen — strukturiert, fehlerlos, kalt. Beeinflusst von frühem Detroit Electro und späten Nineties IDM baut er Tracks mit der Präzision eines Softwareingenieurs. Sein Live-Setup aus modularen Synthesizern und selbstgeschriebenen Max/MSP-Patches macht jeden Auftritt zum vollständigen Unikat — kein Track klingt zweimal gleich. Wer Syntax 2001 live erlebt, versteht: Techno kann Wissenschaft sein und gleichzeitig im Dunkeln leuchten.
Eddy Torres bringt Hitze und Staub auf den Floor. Aufgewachsen zwischen Madrid und Berlin entwickelte er einen Sound, der tribale Percussion-Strukturen mit der Tiefe des Dub-Techno fusioniert — rhythmisch wie ein Ritual, atmosphärisch wie eine Wüstennacht. Seine langjährige Residency im Berliner Club NN3 machte ihn zur Kultfigur im anspruchsvollen Wochentag-Underground. Eddy Torres spielt nicht für die Masse — er spielt für die, die wirklich zuhören. Und die tanzen die ganze Nacht.
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